Mailingkampagnen
Gastronomie 2026

Beste Mailingkampagnen Tools fuer Restaurants

Restaurant-Marketing funktioniert anders als klassisches B2B-Marketing. Gaeste entscheiden oft kurzfristig, aber Loyalitaet entsteht ueber wiederholte, gut getimte Erinnerungen.

Eine gute Mailingkampagne kann Reservierungen fuellen, No-Shows reduzieren, saisonale Menues verkaufen, Stammgaeste aktivieren und Catering- oder Private-Dining-Anfragen anstossen.

Diese Auswahl bewertet Tools danach, wie gut sie Reservierungsdaten, Gaestehistorie, lokale Angebote, Eventkommunikation und saubere Zustellbarkeit im Alltag eines Restaurants abbilden.

TL;DR: Top-Empfehlungen

  1. Klaviyo fuer Restaurants mit starkem Gutschein-, Shop- oder Deli-Commerce.
  2. Brevo fuer preisbewusste Gastronomie mit Newsletter, Transaktionsmails und optionaler SMS.
  3. Mailchimp fuer kleine Restaurants, die schnell mit Menue- und Eventmails starten wollen.
  4. Constant Contact fuer lokale Veranstaltungen, Weinabende und Community-Kommunikation.

Bewertungskriterien

  • Reservierungs- und Gaestedaten muessen sauber importierbar oder integrierbar sein.
  • No-Show-Reminder, Geburtstagsmails und Nachbesuchsserien sollten automatisierbar sein.
  • Vorlagen muessen Food-Fotos, Menues und klare Reservierungslinks gut darstellen.
  • Segmentierung nach Besuchsfrequenz, Anlass, Standort und Ausgabeverhalten ist wichtig.
  • Preise duerfen saisonale Schwankungen und viele inaktive Gaeste nicht bestrafen.
  • Zustellbarkeit ist kritisch, weil Reservierungs- und Angebotsmails oft zeitkritisch sind.

Schnellvergleich

#ToolBeste Rolle in der GastronomiePreis
1KlaviyoGastro-Commerce, Gutscheine, Merch, Deli-Shops und Kundenwertkostenloser Einstieg
2BrevoPreisbewusster Versand mit Newsletter, Transaktionsmail und SMSkostenloser Einstieg
3MailchimpSchneller Einstieg fuer Menueupdates und Eventnewsletterab ca. 13 USD/Monat
4Constant ContactLokale Events, Weinabende, Feiertagsmenues und Stammgaesteab ca. 12 USD/Monat
5ActiveCampaignKomplexe Gaestesegmente und mehrstufige Reaktivierungab ca. 29 USD/Monat
6MailerLiteKleine Cafes und Bistros mit einfachem Newsletterkostenloser Einstieg
7GetResponseKochkurse, Events und saisonale Landingpagesab ca. 19 USD/Monat
8Campaign MonitorDesignstarke Menue- und Markennewsletterab ca. 11 USD/Monat
9HubSpotCatering-Vertrieb und B2B-Eventanfragenab ca. 20 USD/Monat
10OmnisendRestaurants mit Shop, Abholung und E-Commerce-Logikkostenloser Einstieg
11DripLangfristige Stammgastpflege mit Verhaltenssegmentenab ca. 39 USD/Monat
12MoosendBudget-Newsletter fuer kleine lokale Gastronomieab ca. 9 USD/Monat
13AWeberEinfache Autoresponder und lokale Listenkostenloser Einstieg
14ConvertKitFood-Creator, Kochkurse und persoenliche Restaurantmarkenkostenloser Einstieg
01

Klaviyo

Stark fuer Gastro-Commerce

Preis: kostenloser Einstieg, bezahlt nach Kontaktzahl.

  • Segmente nach Kaufverhalten.
  • Revenue Tracking fuer Gutscheine und Shops.
  • Automationen fuer Warenkorb und Wiederkauf.
  • Kundenprofile mit Bestellhistorie.
  • A/B-Tests fuer Angebote.
  • Stark fuer Shopify und WooCommerce.

Klaviyo ist ideal, wenn ein Restaurant neben Reservierungen auch Produkte verkauft. Gutscheine, Gewuerze, Weinpakete, Deli-Boxen, Merch oder Kochkurse passen gut zur Commerce-Logik.

Die Plattform versteht Kaeufe, Warenkoerbe und Kundenwert sehr gut. Dadurch lassen sich Kampagnen nicht nur nach Interesse, sondern nach echtem Umsatz steuern.

Fuer reine Reservierungsnewsletter ist Klaviyo oft zu shoplastig. Wer aber einen relevanten Online-Umsatzkanal hat, bekommt eine der besten Commerce-Plattformen.

Gerade Restaurants mit starker Marke koennen Klaviyo nutzen, um Gaeste auch ausserhalb des Besuchs zu monetarisieren.

Commerce
02

Brevo

Preisbewusst und pragmatisch

Preis: kostenloser Einstieg, bezahlt nach Versandvolumen.

  • Newsletter und Automationen.
  • Transaktionsmails.
  • Optional SMS fuer kurzfristige Hinweise.
  • Formulare und Listen.
  • Europaeischer Anbieterkontext.
  • Faire Versandlogik fuer saisonale Kampagnen.

Brevo ist eine pragmatische Wahl fuer Restaurants, die viele Gaesteadressen sammeln, aber nicht taeglich senden. Das Versandmodell kann angenehmer sein als Kontaktpreise.

Typische Einsaetze sind Wochenmenues, Feiertagsangebote, Reservierungsbestaetigungen und einfache Reaktivierung. Auch SMS kann fuer kurzfristige Informationen nuetzlich sein.

Die Plattform ist nicht die eleganteste, aber verlaesslich fuer Standardablaeufe. Kleine Teams bekommen genug Funktionalitaet ohne Enterprise-Budget.

Fuer Gastronomie mit Kostenbewusstsein ist Brevo deshalb eine sehr plausible Wahl.

Budget
03

Mailchimp

Einfacher Einstieg

Preis: ab ca. 13 USD/Monat.

  • Bekannter Editor.
  • Viele Vorlagen.
  • Einfacher Newsletterversand.
  • Basis-Automationen.
  • Formulare.
  • Reports zu Oeffnungen und Klicks.

Mailchimp eignet sich fuer Restaurants, die schnell starten moechten. Ein Wochenmenue, eine Einladung zum Brunch oder ein Feiertagsangebot ist schnell gebaut.

Der Editor ist vertraut und fuer kleine Teams gut bedienbar. Besonders einzelne Restaurants ohne komplexe Datenstruktur profitieren vom einfachen Einstieg.

Mit wachsender Liste kann das Kontaktpreismodell stoeren. Alte Gaeste kosten mit, obwohl sie vielleicht nur selten angeschrieben werden.

Mailchimp ist gut fuer den Start, aber nicht immer optimal fuer mehrstufige Gaestestrecken.

Start
04

Constant Contact

Lokale Events und Stammgaeste

Preis: ab ca. 12 USD/Monat.

  • Event-Einladungen.
  • Newsletter.
  • Lokale Vorlagen.
  • Umfragen.
  • Social-Ergaenzungen.
  • Einfaches Kontaktmanagement.

Constant Contact passt zu Restaurants, die stark lokal verwurzelt sind. Weinabende, Live-Musik, Themenabende oder saisonale Menues lassen sich verstaendlich bewerben.

Das Tool ist nicht auf tiefe Datenlogik ausgelegt, aber fuer wiederkehrende lokale Kommunikation brauchbar.

Restaurants, die keine Marketingabteilung haben, brauchen oft genau diese Einfachheit. Eine Kampagne muss schnell stehen und sauber aussehen.

Fuer Community-nahe Gastronomie ist Constant Contact daher eine solide Option.

Lokal
05

ActiveCampaign

Komplexe Gaestesegmente

Preis: ab ca. 29 USD/Monat.

  • Flexible Automationen.
  • Tags fuer Gaestetypen.
  • Lead Scoring.
  • CRM-Funktionen.
  • A/B-Tests.
  • Viele Integrationen.

ActiveCampaign ist geeignet, wenn Restaurants sehr genau segmentieren wollen: Stammgaeste, Eventbesucher, Catering-Interessenten, Gutschein-Kaeufer und inaktive Gaeste.

Die Automationslogik ist stark, braucht aber Pflege. Ohne saubere Tags wird das Konto schnell unuebersichtlich.

Fuer Restaurantgruppen mit mehreren Standorten kann diese Tiefe hilfreich sein. Fuer kleine Cafes ist sie oft zu viel.

Bei diszipliniertem Setup ist ActiveCampaign eine starke Automationsloesung.

Segmente
06

MailerLite

Kleine Cafes und Bistros

Preis: kostenloser Einstieg.

  • Einfacher Editor.
  • Landingpages.
  • Formulare.
  • Basis-Automationen.
  • Newsletter.
  • Guenstiger Einstieg.

MailerLite ist eine gute Wahl fuer kleine Gastronomie, die keine komplexe Plattform will. Ein Cafe kann damit Monatsaktionen, neue Kuchen oder lokale Veranstaltungen versenden.

Die Bedienung ist klar und schnell. Das hilft, wenn Kampagnen neben dem Tagesgeschaeft entstehen.

Bei detaillierter Gaestehistorie oder Reservierungslogik ist MailerLite begrenzt.

Als schlanker Newsletter-Start ist es trotzdem empfehlenswert.

Schlank
07

GetResponse

Events und Kurse

Preis: ab ca. 19 USD/Monat.

  • Landingpages.
  • Webinare je nach Plan.
  • Funnel-Builder.
  • Newsletter.
  • Automationen.
  • A/B-Tests.

GetResponse ist sinnvoll fuer Restaurants, die Kochkurse, Tastings oder digitale Veranstaltungen vermarkten.

Landingpage, Anmeldung, Reminder und Nachverkauf koennen in einer Strecke verbunden werden.

Fuer normale Menueupdates ist die Plattform breiter als notwendig.

Fuer eventorientierte Gastronomie kann sie gut passen.

Event
08

Campaign Monitor

Designstarke Menues

Preis: ab ca. 11 USD/Monat.

  • Schoene Templates.
  • Markensteuerung.
  • Newsletter.
  • Segmente.
  • Reports.
  • Agenturfreundlich.

Campaign Monitor eignet sich fuer Restaurants, bei denen Optik entscheidend ist. Fine Dining, Boutique-Hotels und Designrestaurants profitieren von ruhigen, hochwertigen Mails.

Food-Fotografie und Menuegestaltung koennen hier besser wirken als in sehr technischen Tools.

Automations-Tiefe ist nicht die Hauptstaerke.

Fuer Markenauftritt und visuelle Kampagnen bleibt das Tool gut.

Design
09

HubSpot

Catering und B2B-Events

Preis: ab ca. 20 USD/Monat.

  • CRM.
  • Deals.
  • Formulare.
  • E-Mail-Kampagnen.
  • Aufgaben.
  • Reports.

HubSpot ist fuer Restaurants interessant, wenn Catering, Firmenveranstaltungen oder Hochzeiten aktiv verkauft werden.

Dann geht es nicht nur um Newsletter, sondern um Leads, Angebote, Nachfassen und Pipeline.

Fuer normales Restaurantmarketing ist HubSpot oft zu schwergewichtig.

Fuer B2B-Gastronomie kann es dagegen Struktur bringen.

CRM
10

Omnisend

Shop und Abholung

Preis: kostenloser Einstieg.

  • E-Commerce-Flows.
  • SMS und E-Mail.
  • Shop-Integrationen.
  • Automationen.
  • Vorlagen.
  • Produktempfehlungen.

Omnisend passt, wenn Restaurants Abholung, Lieferung, Gutscheine oder Produkte ueber einen Shop verkaufen.

Die Plattform ist commerce-orientiert und damit fuer reine Reservierungen weniger passend.

Bei Shop-Umsatz kann sie aber sehr praktisch sein.

Fuer kleine Deli- oder Takeaway-Marken ist Omnisend eine gute Pruefung wert.

Shop
11

Drip

Stammgastpflege

Preis: ab ca. 39 USD/Monat.

  • Automationen.
  • Segmente.
  • Personalisierung.
  • Revenue Reports.
  • Verhaltensdaten.
  • Laengere Journeys.

Drip kann fuer Restaurants interessant sein, die Gaeste langfristig pflegen und nach Verhalten ansprechen wollen.

Die Plattform ist eher commerce-nah, kann aber fuer Stammgastprogramme genutzt werden.

Sie lohnt sich mehr fuer strukturierte Marken als fuer einzelne kleine Lokale.

Mit guter Inhaltsstrategie kann Drip stabile Gaestebeziehungen unterstuetzen.

Loyalitaet
12

Moosend

Budget-Newsletter

Preis: ab ca. 9 USD/Monat.

  • Newsletter.
  • Automationen.
  • Landingpages.
  • Formulare.
  • Segmente.
  • Reports.

Moosend ist fuer kleine Restaurants attraktiv, die einfache Kampagnen guenstig versenden wollen.

Menueupdates, lokale Angebote und Events lassen sich damit abbilden.

Bei Reservierungs- oder Shop-Integrationen sollte man vorher genau pruefen.

Als preiswerte Basisloesung ist Moosend solide.

Guenstig
13

AWeber

Autoresponder

Preis: kostenloser Einstieg.

  • Newsletter.
  • Autoresponder.
  • Formulare.
  • Vorlagen.
  • Landingpages.
  • Basisreports.

AWeber ist eine klassische Option fuer einfache Verteiler. Fuer ein Restaurant mit kleinem Newsletter kann das reichen.

Die Plattform ist nicht modernste Wahl, aber fuer Grundfunktionen brauchbar.

Komplexe Gaestedaten oder mehrere Standorte sind nicht die Staerke.

Als einfache Autoresponder-Loesung bleibt AWeber eine Option.

Basis
14

ConvertKit

Food-Creator und Kurse

Preis: kostenloser Einstieg.

  • Creator-Newsletter.
  • Tags.
  • Landingpages.
  • Digitale Produkte.
  • Einfache Automationen.
  • Textstarke Kampagnen.

ConvertKit ist spannend, wenn ein Restaurant stark ueber eine Person, einen Koch oder Content verkauft.

Kochkurse, Rezepte, Pop-ups und persoenliche Newsletter passen gut zur Creator-Logik.

Fuer klassische Reservierungsstrecken ist ConvertKit weniger geeignet.

Fuer persoenliche Food-Marken kann es dennoch sehr gut funktionieren.

Creator

Empfohlener Restaurant-Workflow

Der erste Workflow sollte aus Reservierungsbestaetigung, Reminder, Dankesmail und Rueckkehrimpuls bestehen.

Stammgaeste sollten anders behandelt werden als Erstbesucher. Wer oft kommt, braucht exklusive Anlaesse; wer lange nicht kam, braucht einen konkreten Grund zur Rueckkehr.

Events benoetigen eine eigene Sequenz: Ankuendigung, Early-Bird, Reminder, Warteliste und Nachverkauf.

Fuer Feiertage sollten Kampagnen frueh geplant werden, weil Gaeste Reservierungen oft mehrere Wochen vorher entscheiden.

Wichtige Segmente

  • Erstbesucher nach Reservierung.
  • Stammgaeste mit hoher Besuchsfrequenz.
  • Gutschein-Kaeufer.
  • Event-Interessenten.
  • Catering- und Firmenkunden.
  • Inaktive Gaeste ohne Besuch in den letzten Monaten.

Haeufige Fehler

Viele Restaurants senden nur, wenn der Umsatz schwach ist. Das wirkt reaktiv und oft zu werblich.

Besser ist ein ruhiger Kommunikationsrhythmus mit Menue, Menschen, Anlaessen und echten Gruenden zum Besuch.

Ein zweiter Fehler ist fehlende Segmentierung. Ein Fine-Dining-Gast erwartet andere Inhalte als jemand, der nur Lunch-Angebote nutzt.

Ein dritter Fehler ist schlechtes Timing. Eine Valentinstagskampagne zwei Tage vorher ist fuer viele Gaeste zu spaet.

FAQ

Wie oft sollten Restaurants E-Mails senden?

Woechentlich kann funktionieren, wenn Inhalt und Anlass stimmen. Fuer viele Restaurants ist ein zweiwoechentlicher Rhythmus realistischer.

Events und Feiertage duerfen zusaetzlich beworben werden.

Wichtig ist, Stammgaeste nicht mit irrelevanten Angeboten zu ueberladen.

Welche Restaurant-Mails funktionieren am besten?

Gut funktionieren saisonale Menues, exklusive Abende, Geburtstagsangebote, Rueckkehrimpulse und persoenliche Geschichten aus der Kueche.

Reine Rabattmails wirken schnell billig.

Die beste Mail gibt einen konkreten Anlass, jetzt zu reservieren.

Sollten Restaurants SMS nutzen?

SMS kann fuer kurzfristige Reservierungs- oder Wartelistenhinweise sinnvoll sein.

Fuer normale Markenkommunikation ist E-Mail meist angenehmer.

SMS sollte sparsam eingesetzt werden, weil sie direkter und stoerender wirkt.

Wie baut ein Restaurant eine Liste auf?

Reservierungen, WLAN, Gutscheine, Events und Website-Formulare sind gute Quellen.

Die Einwilligung muss sauber sein.

Ein klarer Vorteil wie frueher Zugang zu Events erhoeht die Anmeldung.

Welche Kennzahlen zaehlen?

Reservierungsklicks, Buchungen, Gutscheinumsatz, Eventplaetze und Wiederkehr sind wichtiger als reine Oeffnungen.

Auch Abmeldungen zeigen, ob Frequenz und Relevanz stimmen.

Restaurantkampagnen sollten immer auf konkrete Nachfrage einzahlen.

Kampagnenkalender fuer Restaurants

Januar eignet sich fuer leichte Menues, alkoholfreie Begleitungen und ruhige Rueckkehrkampagnen nach den Feiertagen.

Februar ist stark fuer Valentinstag, Freundschaftsdinner und kleine Menues mit begrenzten Plaetzen.

Maerz kann fuer Fruehlingskarten, neue Oeffnungszeiten und erste Terrassenkommunikation genutzt werden.

April ist gut fuer Ostern, Familienessen und Gruppenreservierungen.

Mai eignet sich fuer Muttertag, Brunch und erste Outdoor-Events.

Juni sollte Sommerdrinks, leichte Gerichte und After-Work-Anlaesse sichtbar machen.

Juli funktioniert fuer Touristen, lokale Stammgaeste und Ferienangebote unterschiedlich.

August braucht oft gezielte Rueckkehrimpulse fuer Gaeste, die im Sommer weniger planen.

September ist gut fuer Weinabende, Erntemenues und private Feiern.

Oktober eignet sich fuer Herbstkarten, Wildgerichte, Bierabende oder regionale Produkte.

November sollte Firmenweihnachtsfeiern, Gutscheine und fruehe Feiertagsreservierungen pushen.

Dezember braucht klare Kapazitaetskommunikation, Last-Minute-Gutscheine und Silvesterstrecken.

Restaurant-spezifische Datenfelder

  • Letzter Besuch oder letzte Reservierung.
  • Bevorzugter Standort bei Restaurantgruppen.
  • Anlass: Dinner, Lunch, Brunch, Event, Catering oder Gutschein.
  • Durchschnittlicher Warenkorb oder durchschnittlicher Tischumsatz.
  • Ernaehrungshinweise, wenn sie sauber und freiwillig erhoben wurden.
  • Geburtstag oder Jahrestag fuer persoenliche Kampagnen.
  • Quelle des Kontakts: Reservierung, Gutschein, WLAN, Event oder Website.
  • Interesse an Wein, Bar, vegetarischem Menue, Fine Dining oder Familienangeboten.
  • Reaktion auf vergangene Aktionen.
  • Status: aktiv, inaktiv, Stammgast, Eventgast oder Firmenkunde.

Beispielstrecke: nach dem ersten Besuch

Tag 0: Eine kurze Dankesmail bestaetigt den Besuch und laedt zu ehrlichem Feedback ein.

Tag 2: Eine zweite Mail stellt ein Gericht, einen Menschen aus dem Team oder die Idee hinter dem Restaurant vor.

Tag 7: Die Kampagne bietet einen konkreten Rueckkehranlass, etwa ein neues Mittagsmenue oder einen Abendtermin.

Tag 21: Wer nicht reagiert hat, bekommt eine ruhigere Erinnerung mit einem klaren Reservierungslink.

Tag 45: Der Kontakt wird in einen normalen Newsletter- oder Stammgast-Rhythmus ueberfuehrt.

Diese Strecke funktioniert nur, wenn sie nicht wie ein Rabatt-Automat wirkt.

Der Text sollte nach Gastfreundschaft klingen, nicht nach Performance-Marketing.

Gerade Restaurants koennen mit Stimme, Team und Kuechenphilosophie Vertrauen aufbauen.

Ein Tool ist nur der Rahmen; die Wiederkehr entsteht durch ein glaubwuerdiges Erlebnis.

Beispielstrecke: Weihnachtsfeier und Firmenkunden

Die erste Mail sollte frueh kommen, idealerweise im September oder Oktober.

Sie zeigt Kapazitaeten, Raumoptionen, Menuevarianten und Kontaktmoeglichkeiten.

Die zweite Mail kann typische Fragen beantworten: Gruppengroesse, Allergien, Aperitif, Technik und Stornierung.

Die dritte Mail sollte konkrete freie Termine nennen, nicht nur allgemein werben.

Wenn ein Firmenkontakt klickt, aber nicht anfragt, sollte das Sales-Team nachfassen.

Nach der Feier folgt eine Dankesmail mit Angebot fuer das naechste Teamessen.

Diese Art Kampagne ist fuer HubSpot oder ActiveCampaign gut, weil Vertrieb und E-Mail verbunden werden.

Redaktionelle Ideen

  • Das Gericht der Woche und warum es auf der Karte steht.
  • Ein kurzer Blick in die Vorbereitung eines saisonalen Menues.
  • Ein Portrait eines Lieferanten aus der Region.
  • Eine Wein- oder Getraenkempfehlung.
  • Ein Blick auf freie Plaetze fuer das Wochenende.
  • Ein Rueckblick auf ein Event mit Einladung zum naechsten Termin.
  • Eine ruhige Gutscheinmail ohne Rabattdruck.
  • Eine Einladung fuer Stammgaeste vor oeffentlicher Ankuendigung.

Kaufentscheidung

Kleine Restaurants sollten mit Mailchimp, MailerLite oder Brevo starten, wenn nur Newsletter und einfache Angebote gebraucht werden.

Restaurants mit Shop, Gutscheinen oder Deli-Produkten sollten Klaviyo oder Omnisend pruefen.

Restaurantgruppen mit mehreren Standorten brauchen Segmentierung nach Standort, Anlass und Besuchsfrequenz.

Catering-lastige Restaurants profitieren von CRM-Tools wie HubSpot.

Das wichtigste Kaufkriterium bleibt: Passt das Tool zum operativen Alltag im Service?

Preise und Kostenlogik fuer Restaurants

Preisangaben fuer Restaurants aendern sich haeufig. Pruefen Sie die offiziellen Preis-Seiten, bevor Sie fuer Restaurants entscheiden: MailerLite, Tool-Uebersicht, Brevo.

Rechnen Sie mit Kontaktzahl, Versandvolumen und aktiven Segmenten fuer Restaurants.

Entscheidungstabelle fuer Restaurants

SituationErste WahlWarum
Guenstiger StartMailerLite oder BrevoEditor, Formulare, faire Kosten
Komplexe AutomationenActiveCampaignVerzweigungen, Tags, CRM-Naehe im Restaurants-Einsatz
Shop-UmsatzKlaviyo oder OmnisendCommerce-Daten und Warenkorb-Logik

Vergleiche: Mailchimp vs Brevo, ActiveCampaign vs Mailchimp, Klaviyo vs Drip, Zustellbarkeit.

FAQ

Welches Tool passt zu Restaurants mit Abo-Modell?

Pruefen Sie dazu Stripe-, Paddle- oder Lemon-Squeezy-Ereignisse und die offiziellen Preis-Seiten fuer Restaurants.

Wie oft senden?

Ein ruhiger Rhythmus mit klarem Anlass schlaegt hohe Frequenz.

Messen Sie Klicks, Buchungen und Umsatz statt nur Oeffnungen.

Worauf bei der Migration achten?

Exportieren Sie Kontakte, Einwilligungen und Vorlagen.

Pruefen Sie Domain-Setup, Bounce-Handling und die Trennung von Marketing- und Transaktionsmails.